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Frankfurter Rundschau, 10.06.2018

Mit Agatha Christie Englisch lernen

Die Peacock School of English verbindet Sprachunterricht mit Schauspiel. „The Mousetrap“ wird am kommenden Wochenende aufgeführt.

10.06.2018 08:27 Uhr

Theaterprobe der Peacock School of English mit Mousetrap
Wer ist der Mörder? Die Peacock Players spielen Agatha Christies „Mausefalle“.
Foto: Monika Müller

 

Wo geht es zum Bahnhof?“, ist eine Frage, die allen Sprachschülern gleich in welchem Sprachkurs bestimmt schon einmal begegnet ist. „Haben Sie Mrs. Boyle erwürgt?“ dürfte dagegen eher selten zum Unterricht gehören. Nicht so bei der Peacock School of English in Dietzenbach. In der von Marietta Donovan gegründeten Sprachschule geht man gern neue Wege und so gibt es nun den Workshop „Sprache lernen auf der Bühne.“

Am kommenden Wochenende zeigen die Peacock Players, was sie gelernt haben, auf dem Programm steht Agatha Christies Krimi „The Mousetrap“. Steffie Wooden und Kurt Schulz spielen die frisch gebackenen Pensionsinhaber Mollie und Giles Ralston, Carola Kreis, Hiltrud Wichmann, Lothar Kämmerer und Irmtraud Beier sind die Pensionsgäste, den geheimnisvollen Mr Paravicini spielt Herbert Weidmann und Schulleiterin Marietta Donovan ist Detective Sergeant Trotter. Noch wird eifrig geprobt, dass beim Stück um einen Mord in einer eingeschneiten englischen Pension auch alles klappt.

„Ich wollte meine Sprachkenntnisse auffrischen, also ging ich zur Sprachschule und habe spontan zugesagt, mitzuspielen“, sagt Weidmann. „Gerade für Reisen ist es wichtig, dass man in der Sprache drin bleibt“, sagt Hiltrud Wichmann. Mit dem Workshop sei dies zudem noch mit Spaß verbunden.

Vor acht Jahren hat Donovan, die zuvor im Marketing für Virgin London Popgrößen wie Kylie Minogue oder die Pet Shop Boys betreut hat, die Schule gegründet. Mit ihrem Mann Ken hat sie in Dietzenbach die Schule eröffnet. „Anfangs hatte ich wirklich nur einen Schüler, aber dann ging es schnell“, sagt sie. Heute hat sie weit über 100 Schüler, zehn Dozenten unterrichten bei ihr.

Donovan achtet darauf, dass ihre Sprachlehrer aus allen Teilen Großbritanniens kommen, so lernen ihre Schüler auch gleich den schottischen, irischen oder walisischen Akzent kennen. Auch die einzelnen Seminarräume sind nach den Regionen der britischen Inseln benannt, so gibt es den Seminarraum Cardiff oder Dublin. Und in fast jedem Raum ist auch irgendwo die Queen versteckt: Ob als lebensgroßer Pappaufsteller oder als kleines Figürchen auf der Fensterbank. „An ihr kommen wir hier nicht vorbei“, sagt Donovan und lacht.

Firmenkunden stellen einen Großteil ihrer Sprachschüler dar. „Wir arbeiten viel mit Rollenspielen, üben dann etwa ein Geschäftsmeeting ein“, sagt sie. Wie beim Bühnenworkshop legt sie Wert darauf, dass ihre Schüler nicht nur die Sprache, sondern auch „das Drumherum“ erlernen, wie sie sagt. Neben Englisch wird auch Deutsch und Chinesisch unterrichtet. „Es gibt aber nicht nur Auffrischungs- und Buisenesskurse, sondern auch Grundkurse: Es gibt auch viele, die im Ruhestand noch einmal eine Sprache erlernen möchten“, sagt Donovan.

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